Es soll unter der Tokyoter Bevölkerung ArbeitnehmerInnen geben, die 30, 60, ja teilweise sogar bis zu 90 Minuten benötigen, um den täglichen Weg zwischen Wohnung und Büro zu absolvieren. Bisher blieb ich - auch durch eine günstige Wahl des Wohnortes - glücklicherweise davon verschont. Ja! Für die Möglichkeit eines kurzen zehnminütigen morgendlichen und abendlichen Fußmarschs von Haustür bis zum Schreibtisch und zurück, beneideten mich bislang gar viele.
Jedoch hat es damit - zumindest für die kommenden Wochen - erstmal ein Ende. Ich setze dem durchschnittlichen Arbeitsweg der hiesigen Arbeitnehmerschaft hinsichtlich Zeit und Weg sogar noch was drauf.
Aufgrund eines neuen Aufgabengebiets (Projektqualitätssicherung und -validierung), und der damit verbundenen Notwendigkeit eines regelmäßigen persönlichen Kontaktes mit Anwendern und Entwicklern vor Ort, darf ich ab sofort wenigstens ein- oder zweimal pro Woche nach Atsugi fahren. Das sieht zwar entfernungsmäßig auf der verlinkten Google-Map nicht wirklich schlimm aus (obwohl... wenn man weiter rauszoomt dann doch, merk' ich gerade), jedoch habe ich zu meinem Leidwesen noch keine Möglichkeit gefunden per Luftlinie auf dem geraden Weg dahin zu gelangen. Also muss ich auf dem Landweg eine Strecke von reichlich 65 km bewältigen. Zunächst von Meguro nach Shinjuku, dann nach Hon-Atsugi und weiter bis zur Produktionsstätte von Merck irgendwo in der Walachei. Bei einer Kombination der Verkehrsmittel Fußmarsch, Bahn (Express) und Taxi brauche ich dafür (heute gemessene) 113 Minuten. Wenn ich aus Kostengründen statt mit dem Taxi mit dem Bus fahre und das "Glück" habe mit selbigem in eine Feierabendverkehrsstockung zu geraten, erhöht sich der Zeitbedarf locker auf (ebenfalls gemessene) 168 Minuten. Von der unchristlichen Zeit, zu der ich ab sofort morgens aus dem Bett muss (06:45 Uhr) und der Zeit, zu der ich abends nach Hause zurückkehre (21:00 Uhr) ganz zu schweigen.
Aber!!! Jedes Schlechte (obwohl das ist glaube ich doch zuviel - sage ich mal besser "Unangenehme") hat auch sein Gutes: Nun hab' ich enorm viel Zeit, um Vokabeln zu büffeln, weil die unproduktive Zeit in Bahn und Bus schließlich überbrückt werden will.
Jedoch hat es damit - zumindest für die kommenden Wochen - erstmal ein Ende. Ich setze dem durchschnittlichen Arbeitsweg der hiesigen Arbeitnehmerschaft hinsichtlich Zeit und Weg sogar noch was drauf.
Aufgrund eines neuen Aufgabengebiets (Projektqualitätssicherung und -validierung), und der damit verbundenen Notwendigkeit eines regelmäßigen persönlichen Kontaktes mit Anwendern und Entwicklern vor Ort, darf ich ab sofort wenigstens ein- oder zweimal pro Woche nach Atsugi fahren. Das sieht zwar entfernungsmäßig auf der verlinkten Google-Map nicht wirklich schlimm aus (obwohl... wenn man weiter rauszoomt dann doch, merk' ich gerade), jedoch habe ich zu meinem Leidwesen noch keine Möglichkeit gefunden per Luftlinie auf dem geraden Weg dahin zu gelangen. Also muss ich auf dem Landweg eine Strecke von reichlich 65 km bewältigen. Zunächst von Meguro nach Shinjuku, dann nach Hon-Atsugi und weiter bis zur Produktionsstätte von Merck irgendwo in der Walachei. Bei einer Kombination der Verkehrsmittel Fußmarsch, Bahn (Express) und Taxi brauche ich dafür (heute gemessene) 113 Minuten. Wenn ich aus Kostengründen statt mit dem Taxi mit dem Bus fahre und das "Glück" habe mit selbigem in eine Feierabendverkehrsstockung zu geraten, erhöht sich der Zeitbedarf locker auf (ebenfalls gemessene) 168 Minuten. Von der unchristlichen Zeit, zu der ich ab sofort morgens aus dem Bett muss (06:45 Uhr) und der Zeit, zu der ich abends nach Hause zurückkehre (21:00 Uhr) ganz zu schweigen.
Aber!!! Jedes Schlechte (obwohl das ist glaube ich doch zuviel - sage ich mal besser "Unangenehme") hat auch sein Gutes: Nun hab' ich enorm viel Zeit, um Vokabeln zu büffeln, weil die unproduktive Zeit in Bahn und Bus schließlich überbrückt werden will.

2 Kommentare:
Toll, mit Deinem neuen Tagesablauf kommste ja fast in den Bereich rein, der meinen aktiven Teil des Tages unter der Woche ausmacht! Kleiner Unterschied: bei mir geht es anderhalb Stunden eher los.
Viele Grüße aus Deutschlands hohem Norden. J.
Tja J., also da bin ich ja wirklich stolz auf Dich. Nur dass Du Deinen aktiven Teil des Tages auf dem Rad in der Natur verbringst, ich dagegen leider (mit viel Glück) auf dem Hintern in Bus und Bahn.
Ab heute ist es außerdem amtlich: Ab kommender Woche darf ich jeden Mittwoch und Donnerstag in Atsugi verbringen. Da wird sich meine Japanisch-Lehrerin freuen, denn nun hab ich unendlich viel Zeit Vokabeln zu büffeln. Unerlässlich für einen erfolgreichen Abschluss des Lernabschnitts "Japanese For Busy People III".
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