Nun ist der 25. Dezember - der erste Weihnachtsfeiertag - schon wieder fast vorbei. Weihnachtliche Gefühle kamen bei mir bisher jedoch eigentlich nicht richtig auf. Die einzige Ausnahme war gestern Abend. Denn da veranstalteten wir in kleinem Kreise eine Deutsche Weihnachtsfeier. So richtig mit Stollen, Lebkuchen, Plätzchen und Glühwein. Letzterer sollte ursprünglich eine Feuerzangenbowle werden. Aber da wir in Tokyo leider keinen Zuckerhut und auf die Kürze auch keinen Rum mit brennbarem Alkoholgehalt auftreiben konnten, und die in London bestellten Zutaten aufgrund des dort vorherrschenden Nebels uns nicht rechtzeitig erreichen konnten, wurde daraus leider nichts und wir sahen uns – sozusagen als Trost – stattdessen in Teilen den Film "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann an.
Außerdem veranstalteten wir ein Schrottwichteln. Dazu musste im Voraus jeder Teilnehmer ein Geschenk besorgen, welches so sinnlos wie nur möglich ist. Wir übertrafen uns dabei gegenseitig. Heraus kamen: Ein Tesaband mit irgendwelchen Mangafiguren, getrockneter Fisch in Tüten, Schlüsselanhänger und noch einiges mehr. Und weil am Ende ein paar mehr Gäste, als Geschenke da waren, wurden kurzerhand noch ein paar Büchsen japanisches "Neujahrs"-Bier zu Geschenken erklärt.
In Japan ist aufgrund des fast nicht vorhandenen christlichen Glaubens (nur ca. 1% der Bevölkerung sind Christen) Weihnachten kein echter Feiertag, an dem man besinnlich mit der Familie zusammensitzt und feiert. Lediglich Pärchen feiern bei einem romantischen Dinner in einem guten Restaurant und anschließend mit einer Erdbeertorte im Love-Hotel.
Und da der 25. Dezember ein normaler Arbeitstag ist und einige unserer Partyteilnehmer wieder arbeiten mussten, löste sich unsere Feier kurz vor Mitternacht wieder auf. Ein weiterer nicht zu vergessender Grund ist, dass in Tokyo die Metro-Bahnen nur bis Mitternacht fahren. Ein Sachverhalt, der mich übrigens extrem stört. Aber die Stadtregierung ist eben um die Leistungsfähigkeit ihrer Bürger besorgt und bemüht sich auf diese Weise darum, dass jeder rechtzeitig zu Hause ist.
Leider verpassten Uta und ich unsere letzte Bahn der Tozai Line. Deshalb legten wir einen kleinen Nachtspaziergang von Takadanobaba nach Kagurazaka ein, inklusive Rast an einem Conbini, in dem wir uns jeder ein Sandwich holten, da unser innigster Wunsch nach einer Tüte Pommes nicht erfüllt werden konnte. Die McDonalds auf unserem Weg hatten alle bereits geschlossen (-.-) Aufgrund der relativen milden Temperaturen war der Spaziergang jedoch eine angenehme Sache.
Nun wünsche ich allen noch schöne und besinnliche Feiertage.
またね セバスティアン
Außerdem veranstalteten wir ein Schrottwichteln. Dazu musste im Voraus jeder Teilnehmer ein Geschenk besorgen, welches so sinnlos wie nur möglich ist. Wir übertrafen uns dabei gegenseitig. Heraus kamen: Ein Tesaband mit irgendwelchen Mangafiguren, getrockneter Fisch in Tüten, Schlüsselanhänger und noch einiges mehr. Und weil am Ende ein paar mehr Gäste, als Geschenke da waren, wurden kurzerhand noch ein paar Büchsen japanisches "Neujahrs"-Bier zu Geschenken erklärt.
In Japan ist aufgrund des fast nicht vorhandenen christlichen Glaubens (nur ca. 1% der Bevölkerung sind Christen) Weihnachten kein echter Feiertag, an dem man besinnlich mit der Familie zusammensitzt und feiert. Lediglich Pärchen feiern bei einem romantischen Dinner in einem guten Restaurant und anschließend mit einer Erdbeertorte im Love-Hotel.
Und da der 25. Dezember ein normaler Arbeitstag ist und einige unserer Partyteilnehmer wieder arbeiten mussten, löste sich unsere Feier kurz vor Mitternacht wieder auf. Ein weiterer nicht zu vergessender Grund ist, dass in Tokyo die Metro-Bahnen nur bis Mitternacht fahren. Ein Sachverhalt, der mich übrigens extrem stört. Aber die Stadtregierung ist eben um die Leistungsfähigkeit ihrer Bürger besorgt und bemüht sich auf diese Weise darum, dass jeder rechtzeitig zu Hause ist.
Leider verpassten Uta und ich unsere letzte Bahn der Tozai Line. Deshalb legten wir einen kleinen Nachtspaziergang von Takadanobaba nach Kagurazaka ein, inklusive Rast an einem Conbini, in dem wir uns jeder ein Sandwich holten, da unser innigster Wunsch nach einer Tüte Pommes nicht erfüllt werden konnte. Die McDonalds auf unserem Weg hatten alle bereits geschlossen (-.-) Aufgrund der relativen milden Temperaturen war der Spaziergang jedoch eine angenehme Sache.
Nun wünsche ich allen noch schöne und besinnliche Feiertage.
またね セバスティアン

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