Gestern hatte ich das erste Mal die Gelegenheit meine zukünftige Arbeitsstelle bei Merck Ltd. Japan zu besuchen und mich der Gruppe vorzustellen und mich mit meinem Chef zu unterhalten.
Nachdem ich zunächst von meinem Abteilungsleiter begrüßt wurde, stellte er mich der Abteilung vor. Dabei konnte ich gleich das erste Mal Elemente der japanischen Firmenkultur kennenlernen. Als wir beide zusammen in das Großraumbüro kamen, in dem sich die Abteilung befindet, und der Abteilungsleiter mit meiner Vorstellung beginnen wollte, sagte er nur ein paar wenige Worte und schon standen alle stramm und schauten in unsere Richtung.
Nach ein paar einführenden Worten durch den Boss bat er mich auch ein paar Worte zu sagen. Zum Glück war ich vorbereitet und trug reichlich nervös meine "Jikoshōkai" (Selbstvorstellung) vor. Auf das abschließende "Yoroshiku onegaishimasu" meinerseits folgte im Chor der selbe Ausspruch von Seiten der zukünftigen Kollegen. Damit war schon einmal eine gute Basis für die Zusammenarbeit geschaffen.
Die IS-Abteilung, in der ich eingesetzt bin, besteht im Übrigen ausschließlich aus JapanerInnen, mit der Ausnahme von einem Thailänder und mir. Da hoffe ich mein Japanisch noch einiges verbessern zu können. Außer mir sind auch noch vier weitere Deutsche bei Merck Ltd. Japan angestellt - ein Manager und drei Trainees.
Nach der internen Vorstellung führte mich der Abteilungsleiter noch durch die anderen Abteilungen und zur HR-Abteilung, zu der ich laut Auskunft der Leiterin jederzeit kommen kann, wenn ich irgendwelche Probleme habe.
Wieder zurück am Platz meines Betreuers unterhielten wir uns über meine möglichen künftigen Aufgaben. Kurz gesagt, es wird mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Projekt im SAP-Bereich. Darin bin ich derzeit zwar noch völlig unwissend, aber ich wollte ja was Neues lernen.
Am frühen Abend war dann schließlich noch eine Willkommensfeier für zwei neue Gruppenmitglieder und mich angesagt. Dazu zog unsere Abteilung gesammelt in ein Fischrestaurant hier in Meguro. Zu Beginn hielten der Abteilungsleiter und dessen Vorgesetzter zwei kurze Reden, die mir einer der Kollegen dankenswerter Weise ins Englische übersetzte.
Bei Sashimi, gekochten und gebratenem Fisch, frittiertem Gemüse, Fischrogen und - man glaubt es kaum - Fischsperma, ließen wir es uns danach gut gehen. Getrunken wurde reichlich Bier und Sake. Das Essen dauerte gut drei Stunden und ständig kamen neue Gerichte auf die Tische.
Als die Chefs kurz nach 21 Uhr verschwanden, wurde es erst richtig lustig. Es wurden witzige Stories erzählt, deren Inhalt ich aber leider nur sehr bruchstückhaft verstand, wenn überhaupt. Außerdem begann die Gruppe das jüngste Mitglied ein wenig zu "ärgern". Dieser hat vor kurzem begonnen Englisch zu lernen und wurde nun ständig aufgefordert mit mir und dem thailändischen Kollegen Englisch zu sprechen und uns alle möglichen Fragen zu stellen. Das fiel ihm aber schon sichtlich schwer. Aber die anderen ließen nicht locker. Als er dann eine kleine Pause dazu nutzen wollte, den ältesten anwesenden Kollegen zu einem Glas Sake einzuladen, kamen sie auf die Idee ihn mit verschiedenen privaten Fragen zu piesacken. Eine Frage die ich so ungefähr verstand war, ob er denn ein Mädchen bei Merck im Büro oder im gesamten Bürokomplex (Arco-Tower) nett fände. Ich hab zwar vieles nicht verstanden, aber an seinen Verbeugungen und den Gesten der anderen, schien er sich schon ein wenig zu winden.
Um kurz nach 22 Uhr löste sich die Gruppe auf, da viele noch einen weiten Heimweg von bis zu zwei Stunden hatten. Zusammen mit einer meiner zukünftigen Kolleginnen, die auch in Meguro wohnt, lief ich in Richtung meines Apartments. Auf dem Weg unterhielten wir uns noch ein wenig über meine Herkunft und die Wochenendpläne. Auf Japanisch versteht sich (^_^)
Nun schaue ich erwartungsvoll den nächsten Monaten entgegen und freue mich auf die kommende Zeit bei Merck.
Ich denke mich erwarten eine anspruchsvolle Aufgabe und nette Kollegen.
Nachdem ich zunächst von meinem Abteilungsleiter begrüßt wurde, stellte er mich der Abteilung vor. Dabei konnte ich gleich das erste Mal Elemente der japanischen Firmenkultur kennenlernen. Als wir beide zusammen in das Großraumbüro kamen, in dem sich die Abteilung befindet, und der Abteilungsleiter mit meiner Vorstellung beginnen wollte, sagte er nur ein paar wenige Worte und schon standen alle stramm und schauten in unsere Richtung.
Nach ein paar einführenden Worten durch den Boss bat er mich auch ein paar Worte zu sagen. Zum Glück war ich vorbereitet und trug reichlich nervös meine "Jikoshōkai" (Selbstvorstellung) vor. Auf das abschließende "Yoroshiku onegaishimasu" meinerseits folgte im Chor der selbe Ausspruch von Seiten der zukünftigen Kollegen. Damit war schon einmal eine gute Basis für die Zusammenarbeit geschaffen.
Die IS-Abteilung, in der ich eingesetzt bin, besteht im Übrigen ausschließlich aus JapanerInnen, mit der Ausnahme von einem Thailänder und mir. Da hoffe ich mein Japanisch noch einiges verbessern zu können. Außer mir sind auch noch vier weitere Deutsche bei Merck Ltd. Japan angestellt - ein Manager und drei Trainees.
Nach der internen Vorstellung führte mich der Abteilungsleiter noch durch die anderen Abteilungen und zur HR-Abteilung, zu der ich laut Auskunft der Leiterin jederzeit kommen kann, wenn ich irgendwelche Probleme habe.
Wieder zurück am Platz meines Betreuers unterhielten wir uns über meine möglichen künftigen Aufgaben. Kurz gesagt, es wird mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Projekt im SAP-Bereich. Darin bin ich derzeit zwar noch völlig unwissend, aber ich wollte ja was Neues lernen.
Am frühen Abend war dann schließlich noch eine Willkommensfeier für zwei neue Gruppenmitglieder und mich angesagt. Dazu zog unsere Abteilung gesammelt in ein Fischrestaurant hier in Meguro. Zu Beginn hielten der Abteilungsleiter und dessen Vorgesetzter zwei kurze Reden, die mir einer der Kollegen dankenswerter Weise ins Englische übersetzte.
Bei Sashimi, gekochten und gebratenem Fisch, frittiertem Gemüse, Fischrogen und - man glaubt es kaum - Fischsperma, ließen wir es uns danach gut gehen. Getrunken wurde reichlich Bier und Sake. Das Essen dauerte gut drei Stunden und ständig kamen neue Gerichte auf die Tische.
Als die Chefs kurz nach 21 Uhr verschwanden, wurde es erst richtig lustig. Es wurden witzige Stories erzählt, deren Inhalt ich aber leider nur sehr bruchstückhaft verstand, wenn überhaupt. Außerdem begann die Gruppe das jüngste Mitglied ein wenig zu "ärgern". Dieser hat vor kurzem begonnen Englisch zu lernen und wurde nun ständig aufgefordert mit mir und dem thailändischen Kollegen Englisch zu sprechen und uns alle möglichen Fragen zu stellen. Das fiel ihm aber schon sichtlich schwer. Aber die anderen ließen nicht locker. Als er dann eine kleine Pause dazu nutzen wollte, den ältesten anwesenden Kollegen zu einem Glas Sake einzuladen, kamen sie auf die Idee ihn mit verschiedenen privaten Fragen zu piesacken. Eine Frage die ich so ungefähr verstand war, ob er denn ein Mädchen bei Merck im Büro oder im gesamten Bürokomplex (Arco-Tower) nett fände. Ich hab zwar vieles nicht verstanden, aber an seinen Verbeugungen und den Gesten der anderen, schien er sich schon ein wenig zu winden.
Um kurz nach 22 Uhr löste sich die Gruppe auf, da viele noch einen weiten Heimweg von bis zu zwei Stunden hatten. Zusammen mit einer meiner zukünftigen Kolleginnen, die auch in Meguro wohnt, lief ich in Richtung meines Apartments. Auf dem Weg unterhielten wir uns noch ein wenig über meine Herkunft und die Wochenendpläne. Auf Japanisch versteht sich (^_^)
Nun schaue ich erwartungsvoll den nächsten Monaten entgegen und freue mich auf die kommende Zeit bei Merck.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen