Bereits kurz vor meiner Ausreise nach Japan und auch danach wurden mir von verschiedener Seite die fürchterlichsten Geschichten über Ungezieferplagen in japanischen Wohnungen erzählt. Von Kakerlaken und Vielfüßern wurde mir erzählt, die Größen erreichen, die man sich in Deutschland nicht vorstellen kann. Besonders im Sommer, wenn es draußen warm und schwül wird, kommen die Tierchen auf ihren bis zu 100 Beinen aus ihren Verstecken und machen es sich unter Betten und hinter Schränken bequem.
Nun ist also die warme Zeit angebrochen und bereits durch andere LeidensgenossInnen wurde mir von ersten Heimsuchungen berichtet. Anfang vergangener Woche war es auch bei mir soweit. Da ich die Balkontür den lieben langen Tag offen stehen lasse - völlig ungefährlich in einem so sicheren Land, wie Japan - öffne ich ungewünschten Besuchern aus der Familie der Krabbeltiere natürlich Haus und Hof. So ergab es sich, dass ich mich letzten Dienstag bei meiner abendlichen Heimkehr plötzlich Aug' in Aug' mit einem Kakerlak sah. Der kleine Kerl wollte zuerst die Flucht ergreifen, hatte jedoch nicht mit meiner Schnelligkeit gerechnet. Mit einem Satz war ich über ihm, um meinen Pantoffel zu ergreifen. Als er dies bemerkte unternahm Artjom (so hab ich ihn im Nachhinein getauft, denn ein Feind ohne Name ist kein guter Feind) einen Schwenk, um in meine linke Flanke einzufallen, nicht bedenkend, dass ich nicht nur geradeaus schlagen kann. Nun das Ende vom Lied ist auf dem folgenden Bild zu sehen.

Eine Feuerbestattung in meinem Waschbecken, die einem so tapferen Kämpfer für die Sache der Kakerlaken gerecht geworden wäre (ja auch gefallene Feinde muss man ehrenhaft behandeln), konnte leider nicht zu Ende gebracht werden, da weder die Streichholzschachtel, noch der Kakerlak so richtig brennen wollten. So fand Artjom sein Ende in der Tüte für nichtbrennbaren Müll, der gestern abgeholt wurde.
Nun ist also die warme Zeit angebrochen und bereits durch andere LeidensgenossInnen wurde mir von ersten Heimsuchungen berichtet. Anfang vergangener Woche war es auch bei mir soweit. Da ich die Balkontür den lieben langen Tag offen stehen lasse - völlig ungefährlich in einem so sicheren Land, wie Japan - öffne ich ungewünschten Besuchern aus der Familie der Krabbeltiere natürlich Haus und Hof. So ergab es sich, dass ich mich letzten Dienstag bei meiner abendlichen Heimkehr plötzlich Aug' in Aug' mit einem Kakerlak sah. Der kleine Kerl wollte zuerst die Flucht ergreifen, hatte jedoch nicht mit meiner Schnelligkeit gerechnet. Mit einem Satz war ich über ihm, um meinen Pantoffel zu ergreifen. Als er dies bemerkte unternahm Artjom (so hab ich ihn im Nachhinein getauft, denn ein Feind ohne Name ist kein guter Feind) einen Schwenk, um in meine linke Flanke einzufallen, nicht bedenkend, dass ich nicht nur geradeaus schlagen kann. Nun das Ende vom Lied ist auf dem folgenden Bild zu sehen.

Eine Feuerbestattung in meinem Waschbecken, die einem so tapferen Kämpfer für die Sache der Kakerlaken gerecht geworden wäre (ja auch gefallene Feinde muss man ehrenhaft behandeln), konnte leider nicht zu Ende gebracht werden, da weder die Streichholzschachtel, noch der Kakerlak so richtig brennen wollten. So fand Artjom sein Ende in der Tüte für nichtbrennbaren Müll, der gestern abgeholt wurde.

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