Vor einigen Wochen lenkte eine Agenturmeldung die Aufmerksamkeit der Welt auf ein kleines Inselreich im Osten Asiens.
Angehörige der japanischen Marine sorgten durch den unbedarften und gedankenlosen Austausch von Schmuddelbildchen und Filmen über ihre Dienst-Computer (als Entschuldigung mag geltend gemacht werden, dass das Blut in anderen Regionen, als dem Kopf benötigt wurde) für die rasende Verbreitung geheimer Dokumente zu einem neuen Radarsystem der Marine, auch über die Grenzen der schwimmenden Streitkräfte - unter dem Banner der aufgehenden Sonne - hinaus.
Vor einigen Tagen nun wurde ein weiteres Mal die Kompetenz der japanischen Sicherheitsbehörden, hinsichtlich der Datensicherheit, bewiesen. Diesmal traf es ein Exekutivorgan - die Polizei von Tokyo.
Als Versursacher wurde ein Polizist, der mittlerweile jedoch keiner mehr ist, ermittelt.
Zum Zwecke des Austauschs zweifelhaften Inhalts, installierte der (Ex-)Beamte auf seinem Dienstrechner die Applikation "Winny", ein in Asien beliebtes P2P-Netzwerk. Da er dem Programm keine Beschränkungen bezüglich der nutzbaren Datenquellen zuwies, zogen sich andere Filesharer fleißig Kopien von etwa 6.600 Polizeiakten, darunter auch Verhörprotokolle oder die Positionen von Verkehrsüberwachungskameras.
Einsehbar waren auch die Namen und Daten von ca. 12.000 Kriminellen, darunter 400 Yakuza-Mitgliedern nebst den Verdächtigen des Mordes am Bürgermeister von Nagasaki.
Angehörige der japanischen Marine sorgten durch den unbedarften und gedankenlosen Austausch von Schmuddelbildchen und Filmen über ihre Dienst-Computer (als Entschuldigung mag geltend gemacht werden, dass das Blut in anderen Regionen, als dem Kopf benötigt wurde) für die rasende Verbreitung geheimer Dokumente zu einem neuen Radarsystem der Marine, auch über die Grenzen der schwimmenden Streitkräfte - unter dem Banner der aufgehenden Sonne - hinaus.
Vor einigen Tagen nun wurde ein weiteres Mal die Kompetenz der japanischen Sicherheitsbehörden, hinsichtlich der Datensicherheit, bewiesen. Diesmal traf es ein Exekutivorgan - die Polizei von Tokyo.
Als Versursacher wurde ein Polizist, der mittlerweile jedoch keiner mehr ist, ermittelt.
Zum Zwecke des Austauschs zweifelhaften Inhalts, installierte der (Ex-)Beamte auf seinem Dienstrechner die Applikation "Winny", ein in Asien beliebtes P2P-Netzwerk. Da er dem Programm keine Beschränkungen bezüglich der nutzbaren Datenquellen zuwies, zogen sich andere Filesharer fleißig Kopien von etwa 6.600 Polizeiakten, darunter auch Verhörprotokolle oder die Positionen von Verkehrsüberwachungskameras.
Einsehbar waren auch die Namen und Daten von ca. 12.000 Kriminellen, darunter 400 Yakuza-Mitgliedern nebst den Verdächtigen des Mordes am Bürgermeister von Nagasaki.

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